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DE41,773 · Falconnier · "Flaschenartige Hohlkörper aus geblasenem Glas zur Herstellung und Bekleidung von Wänden" · Page 1
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Patents: 196 of 511
KAISERLICHES German Patent Office Seal PATENTAMT.
PATENTSCRIFT
-- Nº 41773 --
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Gustave Falconnier
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KLASSE 37: HOCHBAUWESEN.
GUSTAVE FALCONNIER IN NYON (CANTON DE VAUD, SCHWEIZ).
Flaschenartige Hohlkörper aus geblasenem Glas zur Herstellung und Bekleidung von Wänden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1887 ab. AUSGEGEBEN DEN 10. DECEMBER 1887.
    Nach vorliegender Erfindung soll Glas in Form geblasener Hohlkörper zur Anwendung kommen, die als Façadenverkleidung, als Durchbinder für Fach-- oder Zwischenwände, für Umfassungen, für Urinoirs, Abtritte, Badezimmer, Gewölbe, zur Dachdeckung, als Einfriedigungsmauer und Spaliermauer, sowie als Auskleidung für Hospitalsäle etc. verwendet werden können.
    Den Hohlkörpern wird beliebige Form und Farbe gegeben; letztere kann entweder der Glasmasse selbst zugesetzt werden, oder es werden die Hohlkörper auf der Aufsen-- oder Innenfläche mit Metall-- oder Farbschichten überdeckt; ebenso kann ihr Ansehen durch Einwirkung mittelst Sandstrahlgebläses oder durch Aetzmittel verändert werden.
    Diese Baumaterialien aus geblasenem Glase bieten mit ihren Doppelwänden zahlreiche Vortheile dar. Die sind leicht, ihre Herstellungskosten stellen sich niedrig und die von ihnen eingeschlossene Luftschicht bietet ein gutes Isolirmittel gegen Einflufs von Wärme und Kälte.
    Die Hohlkörper werden wie gewöhnliche Flaschen durch Blasen in Formen hergestellt.
    In den Zeichnungen sind verschiedene Formen aus Glas sowie die vom Erfinder vorgeschlagene Art und Weise der Zusammenstellung derselben dargestellt.
    In Fig. 1 ist eine Art Zusammenstellung von viereckigen Hohlkörpern dargestellt. Erfinder zieht jedoch vor, ihnen eine andere
Form zu geben, die sich besser für die gleichmäfsige Vertheilung des Glases eignet.
    In Fig. 2 ist ein geblasener Hohlkörper A im Schnitt dargestellt. Die Zwischenräume oder Fugen C sind mit einem Bindemittel behufs Aufbaues ausgefüllt.
    Heirzu können alle geeigneten Mittel, wie Cement, Gyps, bituminöse Substanzen, Papier-maché, Holzstoff oder Sägespäne, mit Klebstoff, wie Leim, Lacke, Kautschuk, Gutta-percha etc., vermischt verwendet werden, ebenso auch sie Silidate, weil sie luftdurchlassende Fugen bilden, die dem Glase ähnlich sind. Der äufsere Theil der Fugen kann im allgemeinen durch Oelmastix hergestellt werden.
    Die Fugen können in gewissen Fällen durch Metalltheile oder Anker verstärkt werden, die in die Fugenmasse eingebettet und unter sich verbunden werden.
    Durch F, Fig. 2, ist ein Eisen von kreuzförmigem Querschnitt dargetellt, das sich besonders eignet, um in verticaler Richtung zu versteifen.
    Fig. 3 stellt eine andere Form eines geblasenen Hohlkörpers B dar; die Einblasöffnung kann übrigens jede beliebige Form annehmen.
    In Fig. 4 und 5 sind wiederum andere Hohlkörperformen as geblasenem Glas dargestellt. In diesen Figuren sind C die Fugen und F F¹ F² F³ die eisernen Halter oder Anker.
    Die Metalldrähte F² F³ der Fig. 5 bilden ein doppeltes Netz; man kann dieselben an den Kreuzungstellen auf halbe Stärke verschwächen und daselbst zusammenfassen; es